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3 views · 8 days ago

Trübsinnig starrte Ruth aus dem Fenster. Ihr war elend zumute. In dem Zusammenhang war draußen das schönste Winterwetter, das sie sich andernfalls präsentieren konnte. Dichte weiße Flocken fielen hinunter. Frau Holle schüttelte ihre Betten aus, erinnerte sie sich eine Prise wehmütig an das ansehnliche Märchen aus ihren Kindertagen. Sie liebte den Winter, jene kalte Jahreszeit. Sie schmolz beim Anblick der weißen Pracht dahin. Speziell der Monat Dezember hatte es ihr angetan. Der Advent versetzte sie in der Regel in nahezu ausgelassene Ambiente. Sie konnte es längst im Oktober kaum abwarten, endlich das Appartement zu schmücken, Geschenke einzukaufen, Karten zu schreiben, auf Weihnachtsmärkten herumzuflanieren und eben all das zu tun, was zur Adventszeit dazugehört. Dieses Anno war alles andersartig. Ihr Freund hatte sie nach achteinhalb gemeinsamen Annos verlassen...

Das war im Frühling gewesen und sie war noch längst nicht darüber hinweg. Er war es gleichermaßen, der umgehend ausgezogen war, ihr die eigenen vier Wände und außerdem den mehrheitlichen Teil dessen überlassen hatte, was sie vereint angeschafft hatten. Nicht flink hinreichend hatte ihm die Trennung gehen können, nachdem er jene weitere Frau kennengelernt hatte. Tränen stiegen ihr jederzeit noch in dieser Art häufig in die Augen, die sie genauso dieses Mal trotzig wegwischte. Es war in Wirklichkeit an der Zeit, ihn zu übersehen. Ihre Freundinnen versuchten sie turnusmäßig zu überreden, mit ihnen auszugehen. „Die Welt ist gefüllt von Männern, die lediglich darauf warten, abgeschleppt zu werden.“ Ihre Freundinnen steckten private Enttäuschungen eben besser weg als sie. Heute Abend wollten sie sich sämtliche zum Glühweintrinken treffen. Heute war Nikolaustag.

Am sechsten Dezember vor neun Annos hatte sie ihren Exfreund kennengelernt. Sie hatte plötzlich enorme Lust, sich zu betrinken …

Ruth schaute auf die Uhr. Schon halb 6. Es schneite und schneite. Um sieben war sie mit den sonstigen verabredet. Es wurde Zeit, sich ein bisschen zurechtzumachen. Sie hatte es mit einem Mal satt, allzeit noch hinter ihrem Ex herzutrauern. Vor dem großen Schlafzimmerspiegel blieb sie stehen. Sie hatte abgenommen, was ihr okay stand. Sie hatte fortlaufend eine ansehnliche Figur gehabt. Große Brüste, einen flachen Bauch, durchtrainierte Schenkel. Die richtigen Proportionen. Sie gefiel sich tatsächlich. Spontan legte sie ihre Hand in ihren Schritt. Sie hatte seit dem Frühling keinen Sex mehr gehabt. Plötzlich vermisste sie ihn. Sie bekam Lust, innerhalb sie in dieser Art dastand und sich ansah. Sie würde sich endlich mal aufs Neue ein wenig Gutes tun müssen …

Enger kurzer wollener Rock, ein figurbetonter Pullover, Strümpfe mit Strapshaltern daran und schicke hohe Stiefel. Sie sah in Ordnung aus. Irgendetwas mehr Make-up als andernfalls. Sie lächelte ihrem Spiegelbild zu.

Das Klingeln an der Tür irritierte sie. Es konnte keine ihrer Freundinnen sein. Sie waren in der Stadt verabredet. Ruth öffnete interessiert und staunte nicht schlecht. Vor ihr stand ein richtiger Nikolaus. Mit dickem roten Mantel, einer roten Mütze, Handschuhen, einem weißen Vollbart, derben Stiefeln und einem Jutesack über der Schulter. Und das Beste an ihm war: Man sah ohne Zeitverzug, dass er wahrhaft von draußen kam. Er war mit einer feinen weißen Pulverschicht bedeckt und klopfte sich kräftig den Schnee von den Schultern.

Sprachlos starrte sie ihn an. Er schien erst mitnichten zu feststellen, dass sie die Tür längst aufgesperrt hatte. Doch danach blickte er hoch und strahlte fröhlich. Seine Augen funkelten und blitzten vergnügt. Der Job schien ihm Freude zu schaffen. „Hoho, wen haben wir denn da Hübsches?“

Ruth musste unwillkürlich lachen, angesteckt von in dieser Art reichlich Frohsinn.

„Bist du die Ruth?“ Sie würde sich später fragen, woher er kam und warum er gerade vor ihrer Tür stand.

Er rüttelte vielversprechend an dem großen Sack, der schwer über seiner Schulter hing. „Magst du mich für ein Weilchen im Zuge dir aufwärmen lassen?“

Natürlich bat sie ihn herein.

„Ich glaube, ich habe ein bisschen ganz außerordentlich Gutes für dich während alldem.“ Er klopfte sich, auf diese Weise akzeptabel es ging, den Schnee von den Schuhen und folgte ihr in ihre wohlige Küche. Bevor er irgendetwas sagen konnte, hatte sie längst einen Topf mit Glühwein auf den Küchenherd gestellt.

Sie war mit einem Mal vollauf guter Stimmung.

Schnell war das weihnachtliche Getränk erhitzt.

„Das tut gut!“ Sie hatte beiden einen ordentlichen Becher gefüllt gegossen. „Mit der Zeit wird es doch kühl beim draußen Herumlaufen.“

Sie hatte ihn längst eingehend begutachtet. Sie konnte kaum sein Gesicht bemerken. Es war weitestgehend zugewachsen von dem buschigen Vollbart und den dichten Augenbrauen.

Und doch war sie sich in jedweder Hinsicht, dass er von Interesse war. Irgendwas stämmig gebaut potenziell, allerdings sie mochte Männer, die genauer korpulent als mager waren.

Schöne kräftige Hände hatte er auf jeden Fall. Und strahlend blaue Augen und eine vertrauenerweckend tiefe Stimme. Ruth fühlte sich zu ihm hingezogen. Auf eine aufregende, nahezu ein bisschen beunruhigende Gattung, die auf diese Weise gar nichts mit dem Nikolaus automatisch zu tun hatte.

Er wollte ihr das marginale Geschenk nicht längere Zeit vorenthalten. „Allerdings musst du mir anfänglich noch dein Gehör schenken.“ Ruth wartete neugierig. Und anschließend holte solcher Nikolaus doch real zwei Bücher heraus. Ein goldenes und ein schwarzes.

Es war alles gleichwohl wie früher, als sie noch an den Nikolaus geglaubt hatte. Fast alles …

Er las am Anfang aus dem goldfarbenen Buch vor. Sie traute ihren Ohren kaum, was es da alles an guten Dingen über sie zu lesen gab. Und sie hatte in dieser Art ihre Idee, woher solcher Nikolaus das alles beherrschen konnte. Und wer ihn geschickt haben könnte.

Dann schlug er das schwarze Buch auf und seine Augen verdunkelten sich. Dass sie zu äußerst den alten Zeiten nachhinge, zu trübsinnig geworden war, nicht ausreichend an sich denken würde und in dieser Art ging es weiter und weiter …

Ruth hing an seinen Lippen. Alles stimmte und sie konnte kaum abwarten, es zu ändern. Sie fühlte sich wie hypnotisiert von seiner Stimme und unwiderstehlich angezogen von seinem Verhalten. Der Nikolaus sah sie an. „Ich hoffe, du nimmst das alles überaus ernst.“ Doch beide konnten plötzlich ein Lachen nicht mehr unterdrücken. Er holte aus dem Jutesack ein geringes Bündel und gab es ihr. Sie sahen sich außerordentlich lange in die Augen. Es kribbelte in ihrem Unterleib. Wohltuend und erregend. Dieser Nikolaus hatte ein wenig in dieser Art Männliches an sich, auf das sie ausgeprägt zu lange längst nicht mehr gleichartig antwortet hatte. Sie zog an dem roten Schleifenband des hinreißend eingepackten Päckchens.

„Zuerst die Karte, bitte!“ Seine Stimme löste derweil eine aufregende Gänsehaut im Zuge ihr aus. Ruth öffnete den kleinen Briefumschlag. „Fang endlich an, dein Leben abermals richtig zu genießen. Unser Geschenk und der Nikolaus werden dir währenddessen beistehen. Alles Liebe, Deine Freundinnen!“

Aus dem Geschenkpapier fiel eine Box Kondome heraus. Ihre Hände zitterten, als der Weihnachtsmann nach ihr griff und sie an sich zog. Einfach auf diese Weise …

Er zog ihr Rock und Pullover aus, binnen er sie küsste, bis sie ausschließlich noch in ihrer aufreizenden Unterwäsche vor ihm stand. „Wow!“ Er piff anerkennend mittels die Zähne. „Mann, siehst du scharf aus!“ Mit geübtem Griff befreite er sie gleichermaßen noch flott aus ihrem hauchdünnen Slip.

Ruth fühlte, wie sich unter seinem Blick die süßeste Feuchtigkeit nebst ihren Beinen zu sammeln begann. Sie ließ sich von ihm auf ihren Küchentisch heben und spreizte ihre Schenkel ein bisschen, um ihn an ihrer Geilheit teilhaben zu lassen.

„Komm her!“ Sie fühlte sich endlich mal erneut unwiderstehlich und begehrt. Der Nikolaus öffnete seinen Gürtel, ließ sein dickes rotes Gewand fallen und zog ungeduldig seine wollene Unterhose aus. Das prächtige Gemächt, das sich darin versteckt gehalten hatte, nahm ihr den Atem. Es war optimal gebaut. Sie würde es lieben, wenn es tief und ausdauernd in sie eindrang.

Er kniete nieder und sie wand sich lüstern unter seinem stechenden Blick. Als er ihre Lust mit seinen Finger aufstöberte, presste sie stöhnend die Hand vor ihren Mund. Er benetzte seine Fingerkuppen mit der Zunge und liebkoste ihre Perle auf diese Weise intensiv, dass sie machtlos gegen die Wollust war, die sich in ihr ausbreitete. Alles, was sich an Frust, Trauer, Wut und Enttäuschung in den letzten Monaten in ihr aufgestaut hatte, fand derzeit endlich ein angemessenes Ventil.

Der Nikolaus verwöhnte ihren lodernden Punkt mit der Zunge, den Lippen. Er biss außerdem zärtlich hinein.

Und alles war Erotik pur. Ruth krallte sich in seinen Bart, der unvermutet fest gewachsen war, und zitterte vor Erregung am kompletten Körper.

Ihr erster Höhepunkt durchfuhr sie wie ein Blitz. Sie beugte sich weit nach hinten und schob ihm vertrauensvoll ihr Becken ungeachtet. Nackte Gier loderte in seinem Blick. Er nahm ihre Hände und presste sie fest auf seinen hoch aufgerichteten Liebesspeer. Er war außerordentlich groß. Griffig. Wohlgeformt. Ruth liebte die Großen. Aber jener hier, der ihr auf in dieser Art seltsame Weise beschert wurde, der schwebte in zusätzlichen Dimensionen. Wäre sie nicht in dieser Art ausgehungert und gierig darauf folgend gewesen, sie hätte gezögert.

Er musste die Skrupel in ihrem Blick gesehen haben, denn er beugte sich zu ihr hinab und flüsterte: „Ich werde bedächtig mit dir umgehen und du wirst sehen – er wird dir gefallen!“ Wie hypnotisiert starrte sie inmitten seine Beine. Bestaunte die üppigen Hoden und griff weitestgehend in gewissem Maße ehrfürchtig darauf folgend, als sich der Nikolaus mit all seiner männlichen Pracht Stück für Stück in sie hineinschob.

Er stimulierte jeden Millimeter ihrer Vagina hiermit. Sie fühlte sich aus 1.000 winzigen Lustnerven bestehend, die ausschließlich darauf gewartet hatten, endlich entzündet zu werden. Ganz vorsichtig versank er tiefer und tiefer in ihr und je weiter er in sie eindrang, desto hemmungsloser nahm sie ihn auf. Sie bebte vor Lust und Gier nach der totalen Befriedigung, die er ihr ohne Gewissensbisse schenken würde.

Seine kräftigen Arme packten ihre Beine und legten sie auf seine Schultern, was ihm ermöglichte, noch intensiver mit ihr zu verschmelzen. Sie dankte es ihm mit einem lustvollen Aufstöhnen. Und darauf folgend nahm er sie. Vor allem anderen ganz gemächlich und vorsichtig. Darauffolgend, als er in jeglicher Hinsicht war, er konnte ihr allein Gutes tun, verstärkte er seine Stöße mit jedweder geteilten Bewegung seines Unterleibes. „Alles in Ordnung?“, fragte der Nikolaus sie keuchend und beinahe zum Teil fürsorglich, als sie nach Luft ringen musste, weil ihr die Ekstase den Atem genommen hatte.

Sie presste ihre Vagina gemeinsam, um dieses goldene Geschenk ja nicht abermals davonziehen zu lassen, bevor es ihr nicht alles bescherte, woraufhin sie zu lange längst entsagt hatte. Sie sah das begehrliche Lichtquellen in den schimmernden Augen des Fremden, spürte die Kraft, die aus seinen Lenden strömte, und riss ihn an sich. Konnte nicht genügend bekommen von seiner Potenz. Wollte seine Lust bis an seine Grenzen ausschöpfen.

Sie war hemmungslos in ihrer Gier nach Befriedigung. Geradezu besessen hierdurch, sich total darin zu verlieren. Als ein heißer Schub der Wollust in ihrem Unterleib explodierte, war Ruth äußerlich und innerlich eine einzig sprudelnde Liebesfreude …

Es schneite fortwährend noch in dichten weißen Flocken. Sie konnte nicht im Entferntesten genügend bekommen von der weißen Pracht, die sich auf die Erde legte. Der Nikolaus hatte sich mit einem zärtlichen Kuss von ihr verabschiedet.

Er hatte ihr ein unvergessliches Geschenk beschert …

28 views · 58 days ago

"Hast du auch das frische Hemd angezogen, das ich dir rausgelegt habe? Warum lässt du eigentlich immer die Handtücher auf dem Boden liegen? Iss nicht so viel, sonst wird dir wieder schlecht. Zieh die Schuhe aus, ich habe gerade geputzt. Bring den Abfall raus - der steht schon seit gestern da. Warum ist der Rasen noch nicht gemäht? Hast du an die Kopien für mich gedacht? Du hast ja den Brief gar nicht eingeworfen - nie kann man sich auf dich verlassen! Du bist ein Feigling - sag deinem Chef doch einfach mal die Meinung! Wenn ich arbeiten gehen würde, ich hätte alles viel besser im Griff. Leg deine schmutzigen Unterhosen nicht immer auf den Badezimmerstuhl!"

Endlose Litaneien. Nicht etwa im Rahmen einer 24/7-Beziehung, sondern einer ganz normalen Ehe.

Natürlich geht es auch anders herum - die Frau, die nie einen Pfennig Geld zu sehen bekommt außer dem abgezählten Haushaltsgeld, die nach ihrer eigenen Arbeit noch den Haushalt erledigen muss und den Mann bedienen.

Der alltägliche Sadomasochismus in den Beziehungen.

Keiner würde es so nennen - und doch ist es nichts anderes.

Eine Xanthippe, die Freude daran hat, ihren Partner bei jeder Gelegenheit auch in der Öffentlichkeit zu demütigen, ein Feldwebel, der abends seine Frau herumscheucht, endlose Befehle und Anweisungen.

Und die Strafen. "Ich bin völlig kaputt von der Arbeit," sagt der Mann, wenn er nicht will, und "ich habe Kopfschmerzen" die Frau. Liebesentzug, zwangsweise Enthaltsamkeit.

Nur die entsprechende Zwangsentsamung fehlt ... Das ist dann wieder unanständig.

Und die Peitsche einzusetzen statt der peitschenden Worte, das ist pervers.

Oder die Demütigung mit Einverständnis des Partners als Liebesbeweis.

Ja, sie haben recht, diese Familientyrannen, ob männlich oder weiblich - es ist pervers, etwas mit Zustimmung des Partners zum wechselseitigen Lustgewinn zu tun. Der echte Schmerz kommt doch erst, wenn der Anschnauzer gerade kein Liebesbeweis ist, sondern ein Zeichen der Verachtung.

Sex als Pflichterfüllung, weil es sich nun einmal so gehört, während die Frau in Gedanken den Einkaufszettel für den nächsten Morgen durchgeht und er von Claudia Schiffer träumt - das ist normal.

Sadismus pur ist es trotzdem.

Von beiden, auch von der willig leidenden Masochistin; wenn der Mann mit Wichsen per Möse beschäftigt ist, kann er wenigstens nichts in Unordnung bringen in der gerade frühjahrsgeputzten Wohnung. So denkt sie es sich, und ist damit nicht besser als er.

Wenn beim großen Familientreffen er wieder einmal lauthals ihre schlampige Aussprache korrigiert oder sie ihm die Serviette als Lätzchen um den Hals bindet - dann schaut alles betreten. Versucht zu überspielen. Oder reagiert vielleicht auch gar nicht, weil es so normal ist.

Man stelle sich aber nun einmal vor, ein SM-Paar nehme an eben dieser Familienfeier teil. Großer Auftritt - sie, in ihrem Lederoverall, führt ihn an der Leine. Der Reihe nach werden alle begrüßt; er dabei immer einen Schritt hinter ihr. Danach schreitet sie zu ihrem Platz, knipst die Leine von seinem Halsband ab und klatscht ihm dabei liebevoll auf den Hintern. Sein bereitgestelltes Töpfchen für Kuchen und Wasser landet zu ihren Füssen auf dem Boden, und er lässt sich mit einem versonnen Lächeln daneben nieder.

Während der ebenso langen wie langweiligen Rede des Brautvaters kann er der Versuchung nicht länger widerstehen und berührt vorsichtig die Spitzen ihrer Stiefel. Wohl wissend, was ihm dafür blüht; denn es ist nicht das erste Mal, dass er sich in dieser Form daneben benimmt. Und tatsächlich, prompt zieht sie aus der Tasche die kleine Mitnehmpeitsche, beugt sich herab und versetzt ihm einen Hieb auf die vorwitzigen Finger. Statt sich dafür zu bedanken, jammert er ein wenig, und dafür gibt es gleich noch etwas.

Endlich ist er still, und besieht sich nun sehnsüchtig, was momentan für ihn unerreichbar ist. Aber vielleicht in der Nacht, wenn sie gut gelaunt ist ...

Hilflos muss er mit anhören - sehen kann er es nicht, das Tischtuch ist im Weg -, wie sie mit anderen Männern flirtet. Es ist kaum auszuhalten! Seine Hände ballen sich zur Faust.

Auf einmal setzt sich ein hoher, spitzer Absatz sehr nachdrücklich auf seine Schulterblätter. Und er ist beruhigt. Mögen sie doch alle ihr Lächeln genießen. Er weiß - sie gehört allein ihm. Sie, seine Herrin.

Als sie ihn, viele Stunden später, an der Leine wieder hinausführt, muss er sich mühsam das Grinsen verbeißen.

Na, was für ein Glück, dass solche Szenen gar nicht passieren können. Denn dabei hätte niemand weggesehen. Da hätte es mehr als genügend Mutige gegeben, die sofort eingegriffen hätten.

Wahrscheinlich wären die beiden nicht einmal in den Raum hineingekommen.

Obwohl sie im Overall zehnmal besser aussieht als diese vergrätzte Fregatte in ihrem himmelbleu mit Rüschen und Schleifchen, die gerade ihrem Angetrauten für alle hörbar ins Ohr zischt, das sei jetzt aber genug Schnaps gewesen, und er solle nicht immer diesen jungen Dingern in den Ausschnitt starren ...

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